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Palladio Ettlingen – Restaurants in Karlsruhe

Noch bevor im Cubanita das Essen serviert wurde, konnten wir durch’s Fenster die Tageskarte des Palladio gegenüber studieren. Das Angebot klang um einiges besser, als das Kneipenangebot im Cubanita, der Entschluss stand damit fest. Wenige Tage später besuchten wir dann das Palladio und es hat sich gelohnt. In diesem Café – Bar – Spaghetteria hat man, neben der normalen Karte, die Wahl zwischen 3 regelmäßig wechselnden Tagesgerichten zu 5 €. Bei unserem Besuch entschieden wir uns zwei mal für die Penne Palladio, Thomas schlug beim Fisch zu und orderte ein Seelachsfilet mit Blumenkohl und Kartoffeln. Dazu gab es einen gut temperierten Wein aus dem Weinkühlschrank.

Der Raum wird von der langen Theke dominiert, durch die Glasfronten ist es sehr hell und gemütlich. In einer Vitrine neben der Bar werden extrem lecker aussehende Pralinés angeboten. Hier würde sich sicher auch mal ein Besuch am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen, oder eben Pralinen, lohnen.

Nach extrem kurzer Wartezeit (geschätzten 2-3 Minuten) wurden auch schon die Penne serviert. Eine gute Portion Nudeln mit einer leckeren Gemüse-Soße. Christian und ich wurden gut satt, gut geschmeckt hat es auch. Bei Thomas‘ Fisch, der kurz darauf in einer kleinen Schale serviert wurde, gab es auch absolut nichts auszusetzen. Der Fisch war gut gewürzt, das Gemüse nicht verkocht. Am Öl wurde hier allerdings nicht gespart, ob das jetzt positiv war oder nicht, muss jeder selber wissen, Thomas hat es nicht gestört. Der Espresso zum Nachtisch kostete 1,90 €

Gemütlich, gute Tagesangebote, gute Preise, lecker, schneller Service, was will man mehr? Palladio in Ettlingen, gerne wieder.
Ob es sich hierbei um eine Zweigstelle des Palladio in der Postgallerie handelt, oder nur eine zufällige Namesgleichheit, wissen wir nicht. Vielleicht weiß einer unserer Leser hier mehr.

Café Palladio
Badener-Tor-Str. 18 (Gegenüber dem Vogelbräu)
76275 Ettlingen
Tel: 07243/524330

Die beste Assischale in Bobby’s Imbiss?

Auch wenn wir eigentlich selten digital gruscheln oder zwinkern, sind wir diesmal, inspiriert durch eine Behauptung in der ShortView-Gruppe “Beste Assischale im Ländle”, zu einem Imbiss im Karlsruher Hagsfeld gefahren.

Direkt neben einer ARAL-Tankstelle im industriellen Nirgendwo liegt Bobby’s Imbiss. Der große Raum mit langer Theke und offener, laut brutzelnder Küche (und dementsprechendem Geruch) ist auch für hungrige Kleingruppen wie uns zur Mittagszeit gut gerüstet.

Wir haben natürlich die Currywurst getestet, den Indikator einer (hier recht großen) Würstchenbude. Dazu noch ein paar Pommes rot/weiß und die rund 5 € (2.60 + 2.10 + 0.40 Ketchup) sind komplett. Ein Kollege hat eine Bratwurst mit Bratkartoffeln bestellt. Im weiteren Angebot gibt es noch paniertes Schweineschnitzel (5,20 €), Hamburger, Fleischkäse oder SchniPoSa (7.50 €) wie aber auch Pizza (4-5 €) und Flammkuchen (5-7 €) aus eigener Herstellung.

Zwischen Bestellung und Lieferung vergehen keine 5 Minuten und dann gab es einen großen Teller mit üblicher Mischung ohne Extras. Die Currywurst wurde rabiat in Stücke zerschnitten und die Sosse war ok. Aber bei dem leichtfertig erteilten Titel der besten Assischale (Currywurst mit Pommes) hätte ich mehr erwartet! Zumal mir das Essen nach dem Verzehr schwer im Magen lag, was sonst nur bei fettigen Döner/Gyrosessen der Fall ist. Die Bratkartoffeln waren richtig gebraten, komplett mit Speck und Zwiebeln und kamen direkt aus der Pfanne auf den Teller (also nicht runde Pommes, die oft fälschlicherweise als Bratkartoffeln bezeichnet werden), etwas fettig aber sonst genau richtig!

Wenn wir uns nochmal zufällig in dieser Gegend verfahren, würde ich auch mal die eigentlich günstigen Pizzen bzw. Flammkuchen probieren. Da dies nicht zum Currywurstangebot, aber zur gebotenen großen Küche passt, könnte sich da noch eine positive Überraschung verstecken? Oder kann da einer unserer Leser von seinen Erfahrungen erzählen?

Fazit: Sprit an der Tankstelle zu teuer, Assischale gut, schneller Service.

Bobby’s Imbiss
Direkt bei der ARAL-Tankstelle
An der Tagweide 2
76139 Karlsruhe

Mittagstische in Karlsruhe – Mittagstische in Karlsruhe

Heute muss ich mal ein paar Worte in eigener Sache verlieren: Ich betreibe dieses Blog, zusammen mit vier meiner Kollegen, als reines Spaßprojekt. In unserer Mittagspause gehen wir oft was essen in einem Lokal, einer Kneipe oder einem Imbiss, in unserer Freizeit schreiben wir unsere Meinung zu diesen Besuchen. Wir verfolgen damit keinerlei wirtschaftliche Interessen. Warum wir vor gut über zwei Jahren damit angefangen haben, hatte ich damals schon mal gepostet und inzwischen kennen wir eigentlich auch schon genug Möglichkeiten in der Umgebung unseres Arbeitgebers, wo man gut essen kann. Wir klappern aber trotzdem auch weiterhin Lokale ab, die wir bisher noch nicht kennen (oder deren Mannschaft gewechselt hat), einfach weil es uns auch Spaß macht.

Oft werden wir gefragt, warum wir keine Wertungen, ein Punktesystem oder eine Top 10 der besten Lokale einführen. Das hat einen ganz einfachen Grund: Wir Bewerten nicht. Nach unserem Besuch geben wir hier ausschließlich unsere Meinung wieder bzw. handelt es sich dabei meist nur um die Meinung des einzelnen Autors. Wir können uns oft schon untereinander nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker und so geben wir unter so einem Beitrag unsere unterschiedlichen Meinungen wider. Genauso kann auch jeder Leser seine eigene Meinung zu jedem Beitrag hier im Blog über die Kommentare veröffentlichen. Wir lassen dabei jede Meinung gelten, löschen musste ich bisher nur eine Hand voll Kommentare, weil diese einfach beleidigend waren, sich mancher vielleicht seinen Frust von der Seele geschrieben hat oder einfach Behauptungen aufgestellt wurden, die schlecht nachzuprüfen sind. Ich denke, dass sich durch diese Vielzahl an unterschiedlichen Meinungen jeder Besucher selber ein Bild machen kann (und auch soll), wenn er auf der Suche nach einem Restaurant auf unserem Blog landet, oder die Stammleser, die durch unseren Blog vielleicht einfach nur neues kennen lernen wollen. Im Endeffekt wollen wir einfach nur aufzeigen, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es für jeden Einzelnen gibt, seine Mittagspause zu gestalten, egal ob es lieber ein normales Restaurant oder eine Frittenbude sein soll.

Jetzt sollte man eigentlich denken, hier werden immer nur persönliche Meinungen widergegeben, also alles kein Problem. Niemand wird behaupten, der Koch aus dem Restaurant xy kann überhaupt nicht kochen, oder was im Imbiss blablub verkauft wird, kann man keinem zumuten, das gefährde die Gesundheit. Nur wie es uns geschmeckt hat, ob wir (nur wir persönlich) nochmal genau dort essen würden, oder lieber nicht, können unsere Leser hier erfahren. Leider leben wir momentan in Zeiten, in denen man mit seiner Meinung sehr vorsichtig sein muss. Solange man diese für sich selbst behält, mag das noch ganz in Ordnung sein, sobald man sie jedoch ausspricht oder aufschreibt und veröffentlicht, kann es sehr schnell passieren, dass einem anderen nicht passt, was man für eine Meinung hat. Diese Menschen wollen diese andere Meinung nicht gelten lassen und fühlen sich dadurch bedroht.

Wir hatten solche Fälle zum Glück noch nicht häufig, aber sie kommen leider vor. In jedem dieser Fälle kam ich demjenigen entgegen, der mit unseren Schilderungen nicht einverstanden war. Ich habe bemängelte Stellen umformuliert, ohne jedoch die Kernaussage eines Beitrags zu ändern. Das war jedoch in jedem dieser Fälle immer noch zu wenig. “Schöngeschrieben” haben wir bisher noch nicht einen einzigen. Doch selbst wenn ich einen Bericht komplett wieder aus dem Blog entferne und unsere Leser darauf hinweise, ist das für manch einen immer noch Anlass genug mit einem Rechtsstreit zu drohen.

Da ich, aus oben geschilderten Gründen, keine Lust habe, eines Tages den Brief eines Anwalts aus dem Briefkasten zu fischen oder gar eine Abmahnung begleichen zu müssen, habe ich bisher in drei Fällen einen Bericht komplett aus dem Blog entfernt. Einfach aus dem Grund, dass ich wegen diesem Blog keinen Rechtsstreit mit einem Betreiber/Pächter, mit ungewissem Ausgang, ausfechten möchte. Das also als Erklärung, falls sich mancher Leser wundert, warum plötzlich ein Testbericht auf unserem Blog nicht mehr auffindbar ist. Ich hoffe, unsere Leser haben Verständnis dafür.

Kritikfähigkeit – Mittagstische in Karlsruhe

Heute muss ich mal ein paar Worte in eigener Sache verlieren: Ich betreibe dieses Blog, zusammen mit vier meiner Kollegen, als reines Spaßprojekt. In unserer Mittagspause gehen wir oft was essen in einem Lokal, einer Kneipe oder einem Imbiss, in unserer Freizeit schreiben wir unsere Meinung zu diesen Besuchen. Wir verfolgen damit keinerlei wirtschaftliche Interessen. Warum wir vor gut über zwei Jahren damit angefangen haben, hatte ich damals

schon mal gepostet

und inzwischen kennen wir eigentlich auch schon genug Möglichkeiten in der Umgebung unseres Arbeitgebers, wo man gut essen kann. Wir klappern aber trotzdem auch weiterhin Lokale ab, die wir bisher noch nicht kennen (oder deren Mannschaft gewechselt hat), einfach weil es uns auch Spaß macht.

Oft werden wir gefragt, warum wir keine Wertungen, ein Punktesystem oder eine Top 10 der besten Lokale einführen. Das hat einen ganz einfachen Grund: Wir Bewerten nicht. Nach unserem Besuch geben wir hier ausschließlich unsere Meinung wieder bzw. handelt es sich dabei meist nur um die Meinung des einzelnen Autors. Wir können uns oft schon untereinander nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker und so geben wir unter so einem Beitrag unsere unterschiedlichen Meinungen wider. Genauso kann auch jeder Leser seine eigene Meinung zu jedem Beitrag hier im Blog über die Kommentare veröffentlichen. Wir lassen dabei jede Meinung gelten, löschen musste ich bisher nur eine Hand voll Kommentare, weil diese einfach beleidigend waren, sich mancher vielleicht seinen Frust von der Seele geschrieben hat oder einfach Behauptungen aufgestellt wurden, die schlecht nachzuprüfen sind. Ich denke, dass sich durch diese Vielzahl an unterschiedlichen Meinungen jeder Besucher selber ein Bild machen kann (und auch soll), wenn er auf der Suche nach einem Restaurant auf unserem Blog landet, oder die Stammleser, die durch unseren Blog vielleicht einfach nur neues kennen lernen wollen. Im Endeffekt wollen wir einfach nur aufzeigen, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es für jeden Einzelnen gibt, seine Mittagspause zu gestalten, egal ob es lieber ein normales Restaurant oder eine Frittenbude sein soll.

Jetzt sollte man eigentlich denken, hier werden immer nur persönliche Meinungen widergegeben, also alles kein Problem. Niemand wird behaupten, der Koch aus dem Restaurant xy kann überhaupt nicht kochen, oder was im Imbiss blablub verkauft wird, kann man keinem zumuten, das gefährde die Gesundheit. Nur wie es uns geschmeckt hat, ob wir (nur wir persönlich) nochmal genau dort essen würden, oder lieber nicht, können unsere Leser hier erfahren. Leider leben wir momentan in Zeiten, in denen man mit seiner Meinung sehr vorsichtig sein muss. Solange man diese für sich selbst behält, mag das noch ganz in Ordnung sein, sobald man sie jedoch ausspricht oder aufschreibt und veröffentlicht, kann es sehr schnell passieren, dass einem anderen nicht passt, was man für eine Meinung hat. Diese Menschen wollen diese andere Meinung nicht gelten lassen und fühlen sich dadurch bedroht.

Wir hatten solche Fälle zum Glück noch nicht häufig, aber sie kommen leider vor. In jedem dieser Fälle kam ich demjenigen entgegen, der mit unseren Schilderungen nicht einverstanden war. Ich habe bemängelte Stellen umformuliert, ohne jedoch die Kernaussage eines Beitrags zu ändern. Das war jedoch in jedem dieser Fälle immer noch zu wenig. “Schöngeschrieben” haben wir bisher noch nicht einen einzigen. Doch selbst wenn ich einen Bericht komplett wieder aus dem Blog entferne und unsere Leser darauf hinweise, ist das für manch einen immer noch Anlass genug mit einem Rechtsstreit zu drohen.

Da ich, aus oben geschilderten Gründen, keine Lust habe, eines Tages den Brief eines Anwalts aus dem Briefkasten zu fischen oder gar eine Abmahnung begleichen zu müssen, habe ich bisher in drei Fällen einen Bericht komplett aus dem Blog entfernt. Einfach aus dem Grund, dass ich wegen diesem Blog keinen Rechtsstreit mit einem Betreiber/Pächter, mit ungewissem Ausgang, ausfechten möchte. Das also als Erklärung, falls sich mancher Leser wundert, warum plötzlich ein Testbericht auf unserem Blog nicht mehr auffindbar ist. Ich hoffe, unsere Leser haben Verständnis dafür.

Weißer Stern – Mittagstische in Karlsruhe

Beim 3. Versuch hat es endlich geklappt, der Weiße Stern hatte geöffnet. Vor dem Stern kann man sich schon was vom Mittagsangebot raussuchen, es werden Pizza- und Pasta-Gerichte zwischen knapp 5,- und 8 € angeboten, die Mittagskarte wechselt wöchentlich. Jedes Gericht kann man auch mit Nachspeise (Eis oder Tiramisu) bestellen, das kostet dann gerade mal 50 Cent Aufpreis. Als wir das Lokal betreten sind wir die ersten Gäste, die komplette Mannschaft sitzt noch klönend beisammen und begrüßt uns sehr freundlich. Der Raum selber ist recht klein, die insgesamt 9 Tische bieten nicht viele Sitzgelegenheiten, das scheint aber Mittags kein Problem zu sein, zumindest waren an diesem Tag grad mal 4 Tische besetzt, bis wir wieder gegangen sind. Durch diese gewisse Enge und einen Kachelofen macht der Weiße Stern aber einen sehr gemütlich Eindruck. An warmen Tagen kann man davor an zwei Biertischgarnituren sitzen (der Durchgangsverkehr in der Spielstraße hält sich sehr in Grenzen), oder hinten im kleinen Biergarten.

Als uns die nette Bedienung die aktuelle Mittagskarte auf den Tisch legt, müssen wir feststellen, dass draussen wohl noch die der letzten Woche aushängt und wir nochmal was neues aussuchen müssen, aber egal. Die Auswahl ist zwar nicht sonderlich groß, aber alles klingt recht lecker. Wir entscheiden uns 2 mal für Pizza (Namen habe ich vergessen, belegt mit Schinken, Pilzen und Zwiebeln), incl. Dessert zu jeweils 5,40 €. Vorher bekommt man auch noch einen kleinen, lecker angemachten Salat, ebenfalls im Preis inbegriffen. Meine Apfelschorle (0,3l, seeeehr kalt) tauchte später mit 2,10 € auf der Rechnung auf. Da wir die ersten Gäste waren und beide Pizza bestellten, fiel unsere Wartezeit etwas länger aus. Ich nehme mal an, dass der Pizzaofen erst noch auf Temperatur kommen musste. Die Pizzabestellungen nach unseren wurden nach kürzerer Zeit serviert.

Doch das Warten hat sich gelohnt, die Pizzen waren groß und gut belegt, mit Käse wurde zum Glück nicht so verschwenderisch umgegangen, geschmacklich war an den Pizzen absolut nichts auszusetzen. Angesichts der Tatsache dass wir noch eine Nachspeise auf uns wartete, musste ich nach gut 3/4 aufhören und den Rest zurück gehen lassen, sonst wär mir das alles zuviel geworden. Beim Eis zur Nachspeise handelte es sich um Früchte-Eis garniert mit einem Spritzer Sahne und einer Erdbeer-Soße, mir war das etwas zu süß, aber sonst top.

In den 15 Jahren, die ich Vis-a-Vis dem weißen Stern gewohnt habe, hatte ich einige Pächterwechsel mitbekommen. Was die aktuelle Mannschaft anbietet können wir uneingeschränkt empfehlen, zumindest was den Mittagstisch angeht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

Weißer Stern
Am Künstlerhaus 45
76131 Karlsruhe
Tel: 0721/3841602

Montag bis Freitag: 11:30 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 01:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 18:00 bis 24:00 Uhr

Pizzeria Il Caminetto – Restaurants in Karlsruhe

Endlich erreichte uns mal wieder ein Gastbeitrag für unser kleines Blog. Diesmal von Leser Nobbi, der ausführlich seinen Stammitaliener beschreibt, bei dem man auch Mittags satt werden kann. Danke dafür:

Ich meine, neben dem Pizzahaus in der Oststadt und dem Casa Rustica in Daxlanden gehört das Il Caminetto zu den Top 5 der Pizzazubereiter in Karlsruhe. Deshalb gehen Thomas und ich heute (wie jede Woche mindestens einmal) eben dorthin.

Vor der Eingangstür und drinnen hängen Tafeln mit den wechselnden Angeboten der Tageskarte. Der Gastraum ist freundlich und gemütlich (was zugegebenermaßen Geschmacksache ist) eingerichtet und nicht so altbacken wie bei anderen Italienern. Es dudelt auch erfreulicherweise keine Musik, sehr angenehm. Es gibt ca. 60 Sitzplätze, normalerweise bekommt man mit 2-3 Leuten um 13:00 Uhr noch Platz.Thomas bestellt aus der regulären Karte: eine kleine Cola (1,80 EUR), einen Beilagensalat (2,00 EUR) und Tagliatelle Caminetto, das sind Bandnudeln mit Erbsen, Tomatensoße und Hackfleisch (7,50 EUR), ich nehme ein großes Apfelschorle (3,00 EUR) sowie die Pasta von der Tageskarte, heute Penne al forno mit Funghi und Tomatensoße plus einem Beilagensalat (5,80 EUR).

Die Salate kommen nach 5 Minuten, gebracht von der sehr netten, sehr schnuckligen und sehr italienischen Bedienung, alles ist erkennbar frisch zubereitet (also keine Fertigsalate), das Dressing scheint mir gleichfalls selbstgemacht, ist mit Balsamico und ausgesprochen lecker. Die Nudeln kommen weitere 5 Minuten später, sehr heiß. Während Thomas seiner Begeisterung für die Tagliatelle freien Lauf läßt warte ich ein wenig bis das noch brodelnde überbackene Nudelgericht etwas abkühlt. Es ist wie eigentlich immer angenehm gewürzt, aber nicht zu salzig, sehr sehr lecker, und auch die Menge stimmt. Wir werden beide satt, sind aber nicht so überfressen daß wir erstmal eine Siesta bräuchten.

Aus vorhergehenden Besuchen kann ich sagen daß auch die Pizzen hier sehr angenehm sind, im originalen Pizzaofen zubereitet, alles frisch, nicht in Unmengen Käse ertränkt. Zahlen nach dem Essen geht auch sehr fix, alle sind ganz wahnsinnig nett hier, die Bedienung (hatte ich ’schnucklig‘ erwähnt?), der Chef, der Koch. Ein echter Wohlfühlitaliener.

Insgesamt eine echte Empfehlung, wenn man die Tageskarte benutzt kann man für 8,80 EUR ein Hauptgericht, einen Salat und ein großes Getränk bekommen. Aber auch 11,30 EUR für Nudeln, Salat und Getränk aus der regulären Karte finde ich in Anbetracht der Qualität nicht übertrieben.

Parken geht übrigens im Zirkel recht gut.

Il Caminetto
Kronenstraße 5 (zwischen Titanic und K5)
76133 Karlsruhe
Tel: 0721/380682

Brauerei Max Wolf | Mittagstische in Karlsruhe

Da ich in der Südstadt aufgewachsen bin, hatte ich früher auch viel Zeit auf dem Werderplatz verbracht, dem Zentrum der Karlsruher Südstadt. Umsomehr freute ich mich, als wir heute Mittag den Biergarten der Brauerei Wolf ansteuterten. Wobei Biergarten vielleicht nicht das richtige Wort ist, die Tische des Brauerei-Restaurants, und des daneben liegenden Cafes, stehen auf dem Werdeplatz, direkt am Indianerbrunnen.

Bei schönem Wetter kann man hier super im Schatten der alten Kastanienbäume sitzen und eine Stunde Urlaub machen. Das Puplikum ist breit gefächert, vom Studi der gerade aus dem Bett gefallen ist, über Bauarbeiter die hier Mittag machen, bis zu Herren in Anzug und mit Laptop, ist hier alles vertreten.

Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen, von dem wir leider die Tageskarte übersahen, sonst wären wir unterm Strich billiger weggekommen. Es dauerte dann eine ganze Weile, bis wir unsere Bestellung aufgeben konnten, aber die Bedienung war wohl für den kompletten Aussenbereich alleine zuständig. Dafür wurde unsere Bestellung dann recht zügig serviert.

Die Tageskarte ging von 2,80 € bis ca. 8 €, auf der normalen Dauerkarte gibt es bekannte Kneipengerichte wie Schinkennudeln, Maultaschen, Pommes, etc. Ausserdem eine gute Auswahl an Nudelgerichten und Pizzen. Von der umfangreichen Getränkekarte ist natürlich das selber gebraute Wolf-Bier zu empfehlen. Zur Mittagspause wählten wir die verdünnte Radler-Variante (0,5l – 2,70 €). Daneben gibt es auch eine kleine Auswahl an Weinen.

Christan wählte mit Rüchsicht auf die Figur einen Salat, allerdings mit gebackenen Pilzen und Knobi-Dip. Vom Fettgehalt wäre da wahrscheinlich auch jedes andere Fleischgericht von der Karte drin gewesen. Ich hatte eine Pizza bestellt (5,50 €), die ihrem Namen “Pikante” allerdings keine Ehre machte. Kein bisschen scharf, dafür mit umsomehr Käse belegt. Manchmal frage ich mich, wer machen Koch zu der Überzeugung gebracht hat, auf jede Pizza gehört ein halbes Pfund geriebener Käse. Weniger wäre hier oft mehr!

Gezahlt war dann auch Ruckzuck und wir mussten den Rückweg ins Geschäft antreten. Schade, die “Location” ist sehr gemütlich, ich hätte es dort noch eine Weile ausgehalten. Im Sommer ein lohnenswertes Ziel, um in der Mittagspause auszuspannen, in kälteren und feuchteren Jahreszeiten eher nicht so sehr, im Inneren ist das Restaurant gut bürgerlich und lieblos eingerichtet. Da gibt es schönere Lokale.

Brauerei Max Wolf
Marienstrasse 38
76137 Karlsruhe

Hansjakob | Mittagstische in Karlsruhe

Ein recht unscheinbares Restaurant befindet sich in der Ständehausstrasse, zwischen dem Gothaer Haus und der Stadtbibliothek. Von der Brauerstrasse aus in 5 Minaten mit dem Rad erreichbar. Ein paar kleine, orangene Schilder weißen den Eingang zum Restaurant, das sich im Keller befindet. Der Eingang ins Gebäude ist alles andere als einladend und auch der Weg in den Keller erinnert eher an ein Gemeindezentrum.

Umso überraschender ist der Anblick, der sich dem Besucher beim Betreten des Restaurants bietet. Gleich links neben dem Eingang steht ein Flügel auf einer kleinen Bühne, die Einrichtung ist warm und gediegen, im Hintergrund läuft unaufdringliche Jazzmusik. Angeblich finden hier immer mittwochs Konzerte oder sonstige Kulturveranstaltungen statt.
An den Wänden hängen einige Bilder, weshalb wohl das Lokal die Zusatzbezeichnung “Kunstbar” trägt. Gleich hinter der Bar beginnt die teilweise offene Küche und so konnten wir, von unserem Platz aus, dem Koch (Klaus) beim zubereiten der Gerichte beobachten.

Die sehr aufmerksame (männliche) Bedienung versorgte uns sofort mit dem nötigen Essenswerkzeugen und den Karten. Da wir uns allerdings schon vor Betreten für das (einzige) Tagesgericht entschieden hatten, bestellten wir auch gleich: Pfannkuchen mit frischem, bruchsaler Spargel (6,50 €).

Christian orderte noch ein kleines Radler (2,50 €), das auch sehr schnell serviert wurde. Außer uns waren nur noch 3 weitere Gäste anwesend, was sich aber im Laufe unseres Aufenthalts nach und nach änderte. Die meisten Gäste waren offensichtlich Stammgäste, die sehr herzlich vom Bedienerich begrüßt wurden. Das unscheinbare Äußere des Restaurants scheint nicht viel Laufkundschaft anzuziehen.

Unser Spargel wurde nach kurzer Wartezeit serviert und war über jeden Zweifel erhaben. Es gab wirklich nichts auszusetzen, die Portion genau richtig (2 kleine Pfannkuchen, 6-8 Spargelstangen), die Viskosität und der Geschmack der Sauce-Hollandaise ließ uns Hobby-Köche neidisch werden. Sehr lecker.

Leider dann aber auch zu schnell vorbei und verdrückt. Thomas hatte noch einen Espresso für 2 € und nachdem wir alle gezahlt hatten, war gerade mal eine 3/4 Stunde vergangen.

Aufgrund des unauffälligen Äußeren und der geringen Bekanntheitsgrades schon fast als Geheimtipp anzusehen, ist das Hansjakob auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn das Mittagsmenü dem eigenen Geschmack entspricht (täglich wechselnd, zwischen 4,80 € und 7,80 €). Und wenn nicht, gibt es immer noch die normale Tageskarte, mit vertretbaren, aber nicht unbedingt mittagstischtauglichen, Preisen.

Bei gutem Wetter werden vor dem Restaurant, im Schatten der Stefanskirche, noch Tische und Stühle aufgebaut.

Hansjakob
restaurant:cafe:bar
Ständehausstr. 4
76133 Karlsruhe

Pascha Döner iss lecker und macht schöneeer

Entgegen des Wetterberichtes war auch der Mittwoch trotz bedrohlicher Wolken warm und teilweise sonnig. Und so unternahmen wir wieder einen Ausflug in die “City”, um einen weiteren Döner zu testen. Schon der Leitspruch (s. Artikeltitel), hinten neben der Angebottafel zu lesen, machte uns neugierig.

Das Pascha liegt in unmittelbarer Nähe (50 Meter) von weiteren drei Döner Läden, was sich in den Preisen niedergeschlagen hat. Während auf der Karte im Laden (es werden aktuell neue Menükarten gedruckt) noch Preise von 3.50 Döner und 4.00 Yufka angepriesen werden, sind die aktuellen Preise am Fenster (2.99 Yufka) beworben.

Das Restaurant selber ist sehr nett eingerichtet, hat einen Holzkohlen-Grill, bietet einige Tische vor dem Laden und weitere auch in der zweiten Etage. Abends gibt es oft Livemusik und einmal monatlich wird von einer Bauchtanzvorführung gesprochen. Ob die eine offenherzige Bedienung auch dabei ist, kann ich nicht berichten – aber schaut selbst. Im Schaufenster kann man aufgetaute Hähnchenschlegel auf Salatblättern bewundern, für mich eher unappetitlich, aber andere Länder – andere Sitten. Gegenüber ist z.Z. eine Baustelle der Sparkasse, was aber den hohen Geräuschpegel direkt an der vielbefahrenen Strasse nicht mehr erhöht. Die Baustelle bietet aber bei sonnigen Wetter interessante Einblicke in die Welt deutscher Bauarbeiter.

Doch zum Essen: Wir haben uns an einem Döner, einer Falaffel und einem Gözleme versucht, welche uns nach 10 Minuten raus an den Tisch gebracht wurden. Ersterer war gut, nur findet man draussen kein “Scharf” vor. Die Falaffel sah meiner Meinung genau wie ein Yufka aus, was Füllung, Teig und Menge betraf. Ein Gözleme ist eine anatolische Spezialität, welche bei mir ein Teigfladen mit flacher Käse-Fleisch-Füllung war. Er war nicht so gehaltvoll wie ein Yufka und schmeckte mir eben deswegen sehr gut. Dazu gab es etwas Rotkraut, welches geschmacklich nicht so passend ist.

Ob Sprüche wie “Pascha is king” zutreffen, läßt sich streiten, meiner Meinung ist es auch nur eine Dönerbude unter Vielen. Das Restaurant ist schön und aufwendig, das Angebot an der Karte riesig, aber die Speisen nicht deutlich besser wie andere.

[Update 11/2007] Mußte einen Chinaimbiss weichen.

Pascha Cafe und Restaurant
Kaiserstraße 176
76133 Karlsruhe

Der Wurschtl | Mittagstische in KarlsruheMittagstische in Karlsruhe

Da ich eh gerade in der Stadt unterwegs war und der Imbiss hinter der Postgalerie (Stefansplatz) auf dem Weg lag, hab ich dort kurz halt gemacht. Mit dem Rad 5 Min von 1&1 entfernt.Der Klassiker beim Wurschtl, “Die Stadtwurst” reicht für den kleinen Hunger und kost 2,40 €. Mir schmeck’s. Die Würste und sonstiges Fastfood gibt’s in Karlsruhe bekanntlich auf jedem größeren Strassenfest oder sonstigen Veranstaltungen.Um Verwechslungen vorzubäugen hat sich der Wurschtl “Die Karlsruher Stadtwurst”, “Karlsruher lange Grobe” und “Karlsruher grobe Polnische” namentlich schützen lassen.

Der Wurschtl

Auf dem Stephanplatz, hinter der Postgalerie

Horst Geppert

Alte Friedrichstrasse 29

76149 Karlsruhe

Tel: 0721 706493